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5 Tipps für optimales heizen

von | Heizen, Tipp

5 Tipps für optimales heizen

Bis zu 70 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung. Richtig zu heizen ist der beste Weg die eigenen Heizkosten und die CO2-Emissionen zu senken. Wir verraten dir die 5 besten Tipps um deine Heizkosten und Geld einzusparen.

Richtig lüften

Regelmäßiges Stoßlüften ist ideal für den richtigen Luftaustausch. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter Stoßlüftung? Hierunter versteht man das kräftige Lüften durch das weite Öffnen von Fenstern und Türen über einen kurzen Zeitraum. Um einen optimalen Luftaustausch zu gewährleisten, reicht es bereits ein Fenster pro Raum für 10–15 Minuten zu öffnen. Am besten ist es dies mehrmals pro Tag zu wiederholen, z. B. vormittags, nachmittags und abends.

Die optimale Raumtemperatur

In Zimmern, in denen du dich häufig aufhältst liegt die ideale Raumtemperatur zwischen 20 und 23 Grad Celsius. Im Schlafzimmer reichen für gewöhnlich Temperaturen um die 17 Grad aus. Für die Küche sollte das Thermometer unter 20 Grad anzeigen, da Elektrogeräte wie Backofen und Co. ohnehin für eine zusätzliche Wärmeentwicklung sorgen. Um Energie einzusparen, kann die Temperatur in der Nacht gerne um bis zu 5 Grad fallen. Solltest du jedoch eine Fußboden- oder Flächenheizung nutzen bringt eine Nachtabsenkung aufgrund der langen Vorlaufzeiten jedoch keinen Effekt.

Wusstest du, dass du mit einer Reduktion der Raumtermperatur um ein Grad bis zu sechs Prozent deiner Heizkosten einsparen kannst?

Temperatur konstant halten

Um Energiekosten zu sparen und dein zu Hause zu schützen ist es wichtig, dass die Temperatur in deinen eigenen vier Wänden konstant bleibt. Erneutes Aufheizen lässt deinen Energiebedarf in die Höhe schießen und kann zu Schimmelbildung führen. Selbst wenn du nicht zu Hause bist, sollte die Temperatur nicht unter 15 – 17 Grad fallen. Dies gilt sogar, falls du im Winter für ein paar Tage verreist. Bitte beachte auch, dass bei extremer Kälte der Frostschutz (Schneeflocken-Symbol) deiner Heizung nicht ausreicht, um ein Einfrieren deiner Leitungen zu vermeiden. Der Frostschutz garantiert zwar eine Temperatur von 5 Grad Celsius. Doch selbst bei dieser Temperatur können ungeschützte Leitungen schnell Schaden nehmen.

Regelmäßig warten

Wer denkt, dass nur Holzöfen oder der Kessel der Ölheizung regelmäßige Wartung benötigt irrt sich. Auch deine Heizkörper brauchen regelmäßige Pflege. Wann hast du zuletzt deine Heizkörper entlüftet? Luft in Heizungsrohren sorgt dafür, dass sich der Heizkörper nicht mehr richtig erwärmen kann. Ein Hinweis dafür ist ein Gluckern im Heizkörper oder das nicht mehr richtige Aufheize.

Eine Anleitung zum richtigen Entlüften von Heizkörpern findest du in diesem Video.

Fenster und Türen abdichten

Ob deine Fenster und Türen Energie verschwenden kannst du ganz leicht feststellen. Klemme hierzu einfach ein Blatt Papier an verschiedenen Stellen ins Fenster. Lässt sich das Blatt leicht trotz geschlossenem Zustand herausziehen, sollten die Fugendichtungen erneuert werden. Die Mietervereinigung empfiehlt sogar, Dichtungen auszuwechseln, welche nur an einer Stelle porös sind. Solltest du Zugluft an deiner Türe feststellen hilft am besten eine Bürstendichtung. Auch Rollos oder Jalousien helfen deinen Wärmeverbrauch zu senken. Geschlossene Fensterläden isolieren nämlich zusätzlich und unterstützen dich dabei deine Heizkosten zu senken.