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Der CO2-Preis

von | Sparen, Tipp

Anfang Oktober 2020 wurde der nationale CO2-Preis für die Bereiche Wärme und Verkehr endgültig beschlossen. Da die Klimaschutzziele für 2020 weit verfehlt wurden und aus Befunden des Weltklimarats IPCC ein deutlicher Handlungsbedarf hervor ging, sieht man nun in dem ab Januar 2021 wirksamen CO2-Preis einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. https://tinyurl.com/y67lmj7z

Zunächst soll der CO2-Preis durch den Emissionshandel umgesetzt werden. Dabei dürfen Unternehmen nur noch so viel Kohlendioxid ausstoßen, wie Zertifikate auf dem Markt vorhanden sind. Ziel ist es „den Verbrauch fossiler Brennstoffe unattraktiver zu machen und damit einen Anreiz für den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen zu setzten.“ https://tinyurl.com/yybza6rr Das bedeutet konkret: für Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel wird ein bestimmter Preis pro ausgestoßener Tonne CO2 veranschlagt. Im Jahr 2021 beläuft sich dieser auf 25 Euro und wird bis zum Jahr 2025 graduell auf 55 Euro angehoben werden. Danach wird der Zertifikate-Preis durch Versteigerung ermittelt. Das vorgegebene Maximum liegt jedoch bei 65 Euro pro Tonne CO2. https://tinyurl.com/y2wvs37t Daraus geht hervor, dass der CO2-Preis nicht etwa auf den Endverbraucher umgelegt wird, sondern auf die Unternehmen, die fossile Brennstoffe erwerben, wie etwa Gaslieferanten und Ölunternehmen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die anfallenden Kosten für die „Verschmutzungsrechte“ ungefiltert durch die Unternehmen an den Endverbraucher weitergegeben werden. https://tinyurl.com/yybza6rr

Dabei geht es nicht um zusätzliche Steuereinnahmen, sondern um Anreize für klimafreundlichere Alternativen. Dies wird deutlich durch die geplanten Entlastungen für die Privathaushalte und die Unternehmen. Während die Diesel- und Benzinpreise um schätzungsweise sechs bis acht Cent pro Liter (ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer) im Jahr 2021 steigen werden, werden durch die Erhöhung der Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer von 30 Cent auf 35 Cent grade Menschen, die stärker auf Mobilität angewiesen sind, in diesem Punkt entlastet. Des Weiteren sieht die Bundesregierung eine Senkung der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vor, wodurch Stromkosten generell sinken werden. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Austauschprämie für alte Ölheizungen oder Steuerentlastungen bei Haussanierungen sind geplant. Über eine halbe Million deutscher Haushalte sollen von diesen Änderungen profitieren. https://tinyurl.com/y3vlrsuo

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